Unsere Schwerpunkte

Projekte:

Honigbienen:

Nach Rind und Schwein sind die Bienen unsere wichtigsten Nutztiere. Rund 85% der landwirtschaftlichen Erträge hängen von der Bienenbestäubung ab. Diese und andere Fakten lernen unsere Kinder vor Ort und nicht nur theoretisch. Unsere Schule ist im Besitz von 8 Bienenvölkern und einem Bienenhaus. Unter der Anleitung des sehr erfahrenen Imkers Dr. Detlev Römer, der unser Projekt betreut, lernen unsere Schüler alles Wissenswerte rund um die Biene. Der von den Schülern selbst geschleuderte und abgefüllte Honig wird über unser Sekretariat verkauft.

Schul- und Kitagarten:

Naturnaher Spielplatz:

Humbolde – Lernwerkstatt

Im Projekt Humbolde wurden Grundschulen und Kitas dabei unterstützt eine gemeinsame naturwissenschaftliche Lernwerkstatt aufzubauen. Ermöglicht wurde es durch die Nikolaus-Koch-Stiftung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Wissenschaftliche Unterstützung gab es von der Universität Trier.

Seit nunmehr 16 Jahren kommen unsere Vorschulkinder aus den Kitas Kyllburg, Badem, Neidenbach und Oberkail schon ein Jahr vor Einschulung regelmäßig zu uns und forschen, experimentieren und staunen in unserer Lernwerkstatt. Durch den ehemaligen Physik/Chemiesaal der Schule habe wir dafür die perfekten Rahmenbedingungen.

PES – Schule

Für die Vertretung von Unterricht stellt die Landesregierung zusätzliche Mittel zur Verfügung und bietet somit den Schulen, die an PES (Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit von Schulen) teilnehmen, zusätzlich zu den bisher üblichen Vertretungsmaßnahmen eine Mög­lichkeit, selbstständig neue, flexible Maßnahmen zur Vertretung von Unterricht zu ergreifen. Als „PES-Schule“ können wir somit auf kurzfristen Unterrichtsausfall relativ schnell reagieren.

Modellschule für Demokratie und Partizipation

Wir haben in unserem Leitbild  verankert, dass wir eine demokratische Schulkultur entwickeln wollen, in der unsere Schüler an Entscheidungsprozessen teilhaben und mitbestimmen können.  In unserer Ganztagsschule verbringen Lehrkräfte und Schüler mehr Zeit miteinander. Für unsere Schulgemeinschaft ist es deshalb wichtig, die Schulentwicklung als gemeinsame Aufgabe zu begreifen.

Demokratisches Verständnis entwickeln Kinder und Jugendliche ganz besonders über persönliche Erfahrung und über eigenes Handeln. Elementare Grundlagen hierfür werden bereits im frühkindlichen Entwicklungsstadium gelegt. Partizipation und Selbstverantwortung müssen früh und in möglichst allen Lebenszusammenhängen erlernt und erfahren werden – auch und gerade in Familie und Schule.

Deswegen hat unsere Schulgemeinschaft  den kontinuierlichen Ausbau der Demokratie und Partizipation in ihrer Schulentwicklung auf drei Säulen gestellt:

Säule 1: Mitbestimmung   –  Säule 2: Partizipation am Unterricht  –  Säule 3: Verantwortung für sich und andere übernehmen

Säule 1: Mitbestimmung

In unseren Klassenräten, den Klassensprecherversammlungen und in der Vollversammlung lernen unsere Schüler demokratisch zu diskutieren, gemeinsam Lösungen zu finden, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und ihre eigenen Interessen zu vertreten.

  1. i) Der Klassenrat

Der Klassenrat ist die Basis der Demokratie an unserer Schule. Ebenso wie die Inhalte des Klassenrats liegt auch seine Durchführung in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler. Der Klassenrat tagt einmal in der Woche. In den Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Den Klassenrat leitet ein Vorsitzender. Überwacht wird er von einem Regelwächter. Weiter gibt es noch einen Protokollanten und einen Zeitwächter. Beschlüsse des Klassenrates werden beispielsweise an die Klassensprecherversammlung weitergegeben.

  1. II) Die Klassensprecherversammlung

Die Klassensprecherversammlung ist das offizielle Mitbestimmungsgremium unserer Schule. Sie ist das Bindeglied zwischen Klassenrat und Vollversammlung

Klassenrat  D Klassensprecherversammlung  D  Vollversammlung

III) Die Vollversammlung

Unsere Vollversammlung gibt allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule die Möglichkeit sich zu informieren und mitzubestimmen. Es werden Themen erörtert, die die gesamte Schulgemeinschaft betreffen.

Bild einer Vollversammlung

Erstes Praxisbeispiel Mitbestimmung:

Im Frühjahr 2012 wurde die Klassensprecherversammlung vom Schulleiter darüber informiert, dass die Planungen für den von den Schülern gewünschten naturnahen Spielplatz begonnen hatten. Mit dieser Information und dem Auftrag in den Klassenräten nachzufragen, wie denn der neue Spielplatz aussehen soll, gingen die Klassensprecher in ihre Klassen. Bilder wurden gemalt, Listen erstellt, im Internet wurde recherchiert und mit zahlreichen Anregungen kamen die Klassensprecher wieder in die nächste Versammlung. Dort wurden die Vorschläge der Kinder ausgewertet und an den Planer des Spielplatzes (s. Aktuelles -> Spielplatzbau) weitergegeben. So wurde ein naturnaher Spielplatz gebaut, bei dem fast alle Elemente den mehrheitlichen Wünschen der Kinder entsprechen. Die Kinder sind sehr stolz auf „ihren“ Spielplatz und pflegen ihn entsprechend fürsorglich.

Säule 2: Partizipation am Unterricht

Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern Partizipation zugestehen, fördern langfristig deren Lernmotivation und Lernleistung.

Praxisbeispiel Partizipation

Einmal in der Woche führen alle unsere Klassen verbindlich eine eigenverantwortliche Lesezeit durch. Die Kinder arbeiten in dieser Zeit an fördernden und fordernden Angeboten. Die jeweiligen Ziele werden dabei in Lernverträgen festgehalten. Zu ihren in Mappen gesammelten Arbeitsunterlagen und Ergebnissen bekommen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig Rückmeldung (Lernverhalten und –fortschritt), damit sie ihr Lernen selbst strukturieren und entwickeln können.

Säule 3: Verantwortung für sich und andere übernehmen

  1. I) Partizipation bedeutet aus unserer Sicht auch Verantwortungsübernahme, beispielsweise die gemeinsame Entwicklung und Übernahme von Ämtern oder Diensten in den Klassen oder für die Schule
  2. II) Respektvoller Umgang miteinander

Eine Basis für ein  demokratisches Miteinander ist es die eigenen Bedürfnisse  zu erkennen und zu kommunizieren sowie die Bedürfnisse der anderen zu respektieren. Ziel ist es sich und die anderen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen wahrzunehmen und im Konfliktfall gemeindam eine Lösung zu finden.

Praxisbeispiele

Zu I) An unserer Schule gibt es neben den Diensten in den Klassen auch Schulämter. So wird beispielsweise die Pausenausleihe von Spielgeräten von SchüleInnen organisiert. Auch die Bibliothek  liegt in der Hand der SchülerInnen. Sie sind verantwortlich für die Ausleihe in unserer Schülerbücherei.

Zu II) Unsere Schüler versuchen Konflikte durch Methoden der gewaltfreien Kommunikation selbst zu regeln.

Konflikte: Seit in den Klassen die Klassenräte tagen, ist zu beobachten, dass es weniger Konflikte zwischen den Schülerinnen und Schülern unserer Schule gibt. Eingeführte Regeln, das Motto des Monats und die wöchentliche Arbeit am Programm Ich – Du – Wir  helfen den Kindern zudem diese Konflikte selbständig zu lösen. Speziell ausgebildete Streitschlichter werden an unserer Schule aktuell nicht benötigt.

Die Grundschule Kyllburg ist schon seit 2017 im Netzwerk der Medienkompetenzschulen. Dank unseres Schulträgers haben wir eine sehr gute digitale Ausstattung. Es gibt in jeder Klasse ein Smartboard mit MacMini und Dokumentenkamera. Wir haben 2 Klassensätze mit IPads und einen Computerraum (Windows).

Betreut werden wir unter anderem vom Medienzentrum Bitburg.

Sinus-Schule

Ab 2011 ist die Grundschule Kyllburg dem Netzwerk der Sinus-Schulen in Rheinland-Pfalz im Bereich Naturwissenschaften beigetreten. Hier haben wir wertvolle Impulse für die individuelle Weiterentwicklung des Unterrichtshandelns in den Themenbereichen Chemie, Physik, Technik innerhalb des Sachkundeunterrichts,…usw. bekommen.

Ganztagsgrundschule Kyllburg

Die Grundschule Kyllburg ist seit 2010 freiwillige Ganztagsschule. Im Schuljahr 2025/26 besuchen 110 von 192 Kindern die GTS.

Die Ganztagsschule bietet Schülerinnen und Schüler ein attraktives Angebot und vielfältige Fördermöglichkeiten, zum Beispiel:

  • umfangreiche Sport- und Bewegungsangebote
  • ein breites musisches und künstlerisches Spektrum
  • individuelle Förderungsmöglichkeiten
  • Persönlichkeitsstärkung der Kinder durch
    • gemeinschaftliches Lernen,
    • Erfahren von individueller Hilfe,
    • gefordert werden,
    • aktives Mitwirken,
    • Neues kennen lernen,
    • gemeinsam Spaß haben.

Die Ganztagsschule findet an vier Tagen in der Woche von 8:00 bis 16:00 Uhr statt. In dieser Zeit werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrern und pädagogischen Fachkräften sowie außerschulischen Kräften unterrichtet, gefördert und betreut. Freitags hat das 1. Schuljahr um 12.05 Uhr und alle anderen Klassen um 13.05 Uhr Schulschluss.  Die Verlässlichkeit des Angebots ermöglicht beiden Eltern oder Alleinerziehenden eine berufliche Tätigkeit.

Beispiele für Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule im laufenden Schuljahr:

Weitere Informationen finden Sie unter FAQ/Download oder kontaktieren Sie uns einfach (Kontaktdaten siehe unten).

Stundenplan der Ganztagskinder von Montag bis Donnerstag:

Aktuell ist die Stelle der Schulsozialarbeit an unserer Schule nicht besetzt. Wir informieren Sie, wenn eine Vertretungskraft die so wichtige Arbeit bei uns übernimmt.